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Coronavirus: Schutzkonzept der Schule Horgenunnamed

Wir hoffen, dass Ihr Kind im neuen Schuljahr gut begonnen hat. Nach wie vor bestimmt
das Coronavirus viele Bereiche unseres Alltags. Wir alle müssen in der Schule und zu
Hause die Hygieneregeln gut beachten:

  • regelmässig die Hände gründlich waschen
  • keine Hände schütteln
  • in ein Taschentuchtuch oder in die Armbeuge niesen oder husten
  • 1,5 m Abstand halten zwischen Erwachsenen. Den Abstand wenn möglich auch zwischen
    Erwachsenen und Kindern halten. (Ausnahme: Personen, die im selben
    Haushalt leben)


Bitte beachten Sie als Eltern, dass Sie das Schulareal nur betreten, wenn Sie zu einem
besonderen Anlass (zum Beispiel Elterngespräch) eingeladen sind. Halten Sie sich jeweils
auf dem ganzen Schulareal an die Hygiene- und Abstandsvorschriften und beachten Sie,
dass für Eltern und Erziehungsberechtigte Maskenpflicht im Schulhaus besteht.


Gerne geben wir Ihnen zusätzlich folgende Informationen:

Rückkehr aus einem Risikogebiet - Quarantäne
Seit dem 6. Juli 2020 müssen Personen, die sich in einem Land oder Gebiet aufgehalten
haben, welches die Schweiz als Risikogebiet bezeichnet, 10 Tage in Quarantäne.

Für Schulen gilt folgendes Vorgehen:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an ihre Schulleitung.

Kinder unter 12 Jahren mit Krankheitssymptomen und OHNE engem Kontakt zu einer
Person mit Covid-19-Symptomen (gemäss aktualisierten Empfehlung vom BAG
vom 25.9.2020)

Es wird unter folgenden Situationen unterschieden:

  • a)Ihr Kind hat leichte Erkältungssymptome (Schnupfen, Halsweh, leichter Husten).
    Sonst geht es ihm gut:

              Ihr Kind darf die Schule oder Betreuungseinrichtung weiterhin besuchen.

  • b) Ihr Kind hat Fieber. Sonst geht es ihm gut:

    Ihr Kind muss zu Hause bleiben. Es darf die Schule oder Betreuungseinrichtung erst
    wieder besuchen, nachdem es 24 Stunden kein Fieber mehr hatte.

    Dauert das Fieber drei Tage oder länger an, rufen Sie die Kinderärztin/den Kinderarzt
    an.

    Treten bei Ihrem Kind weitere Symptome auf, wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen,
    Gliederschmerzen, Verlust von Geruchs- und/oder Geschmacksinn,
    dann besprechen Sie das Vorgehen mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt.

  • c) Ihr Kind hat starken Husten. Sonst geht es ihm gut:

    Ihr Kind muss zu Hause bleiben. Es darf die Schule oder Betreuungseinrichtung erst
    wieder besuchen, wenn der Husten innerhalb von drei Tagen deutlich gebessert hat.

    Bleibt der Husten länger als drei Tage stark, dann rufen Sie die Kinderärztin/den
    Kinderarzt an.

    Treten bei Ihrem Kind weitere Symptome auf, wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopf
    schmerzen, Gliederschmerzen, Verlust von Geruchs- und/oder Geschmacksinn,
    dann besprechen Sie das Vorgehen mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt.

    d) Ihr Kind hat Fieber oder starken Husten und/oder es geht ihm nicht gut:

    Rufen Sie die Kinderärztin/den Kinderarzt an, um das Vorgehen zu besprechen.


Kinder unter 12 Jahren mit Krankheitssymptomen und MIT engem Kontakt zu einer
Person mit Covid-19-Symptomen (gemäss aktualisierten Empfehlung vom BAG vom
25.9.2020)

Die Person, zu dem Ihr Kind engen Kontakt hatte, hat sich testen lassen.

  • a) Testresultat der Person ist POSITIV:
    Ihr Kind muss zu Hause bleiben. Es sollte sich testen lassen. Rufen Sie die Kinderärztin/
    den Kinderarzt an. Sie erhalten dann Informationen zum weiteren Vorgehen.

  • b) Testresultat der Person ist NEGATIV:
    Ihr Kind darf die Schule oder Betreuungseinrichtung erst wieder besuchen, nachdem
    es 24 Stunden kein Fieber mehr hatte oder der Husten sich deutlich gebessert hat.


Kinder und Jugendliche über 12 Jahren mit Krankheitssymptomen

Allgemein gilt, Kinder und Jugendliche über 12 Jahren sowie Lehr-, Fach- und Betreuungspersonen
mit Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl
oder Muskelschmerzen und/oder Fehlen des Geruchs- und/oder Geschmacksinns
bleiben zu Hause in Isolation und kontaktieren ihren Hausarzt, der das
weitere Vorgehen bestimmt.

Zeigen sich bei einem Kind oder einer/einem Jugendlichen in der Schule mehrere der
oben genannten Symptome, muss das Kind oder die/der Jugendliche sofort in einen separaten,
gut belüftbaren Raum untergebracht werden (ggf. in Begleitung einer erwachsenen
Person unter Einhaltung von 1.5 Metern Abstand) und die Eltern müssen informiert werden.
Das Kind oder die/der Jugendliche soll so rasch wie möglich von einem Elternteil abgeholt,
nach Hause gebracht (unter Vermeidung der ÖV) und bei der Hausärztin / dem
Hausarzt gemeldet werden. Ordnet diese/r einen Test an, bleibt das erkrankte Kind mindestens
so lange in Isolation, bis das Testergebnis vorliegt. Fällt der Test negativ aus,
kann sie oder er 24 Stunden nach dem vollständigen Abklingen der Symptome in die
Klasse zurückkehren. Die Ärztin / der Arzt entscheidet abschliessend, wann die Rückkehr
in die Schule möglich ist.

Hinweis: Ein einfacher Schnupfen ist noch nicht als akuter Atemwegsinfekt zu werten.
Entscheidend ist, ob sich die Symptome in den vorangegangenen Tagen verstärkt haben.

Kind oder Erwachsene/r ist positiv auf COVID-19 getestet
Wenn eine Schülerin, ein Schüler oder eine erwachsene Person einer Schule positiv getestet
worden ist, nimmt die kantonale Schulärztin mit der Schulleitung Kontakt auf und informiert
sie über die notwendigen und verbindlichen Quarantänemassnahmen. Im Weiteren
gilt die Vorgehensweise wie im Elternbrief vom 9. September 2020 beschrieben.

Diverses
Auf der Website der Schule Horgen (www.schule-horgen.ch) finden Sie das ausführliche
und aktuelle Schutzkonzept unserer Schule. Auf der Seite des Volksschulamts Zürich und
des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) finden Sie zudem weiterführende Informationen.

Danke
Wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihren Kindern
eine gute letzte Schulwoche vor den Herbstferien. Bleiben Sie gesund.

Freundliche Grüsse
Schulpflege Horgen

(15.10.20 D.C.)

 

 

Quintalsbrief August 2020

 

 

 

 

 

   

Logopädie

Herzlich willkommen in der Logopädie

 

 Überblick über die Therapiebereiche der Logopädie

  • Aussprache
  • Sprachverstehen
  • Wortschatz
  • Satzbau & Grammatik
  • Hören / Phonologische Bewusstheit
  • Schreiben & Lesen
  • Flüssigkeit des Sprechens
  • Stimmklang
  • Mundmotorik - Kauen – Schlucken                                             

Erklärung der einzelnen Thearpiebereiche am Ende dieser Seite!

 

Wann und wie bekommt ein Kind Logopädie?

  1. Durchführungen von Reihenuntersuchungen in allen Kindergärten bezüglich Sprachentwicklung des einzelnen Kindes(November & Dezember)
  2. Enge Zusammenarbeit und Austausch mit den Klassenlehrpersonen
  3. Bei Verdacht auf Sprachstörungen Abklärung durch die Logopäd/innen (Einverständnis der Eltern vorausgesetzt)
  4. Gespräch mit den Eltern über das Resultat der Abklärung und Besprechung der Therapiemöglichkeiten
  5. Beginn der Therapie falls keine Warteliste besteht (normalerweise 1 Lektion pro Woche)
  6. Mindestens einmal jährlichein Gespräch;mit den Eltern über die Sprachentwicklung des Kindes und Weiterführung der Therapie

Grundsatz: die Einstellung der Eltern zur Logopädie beeinflusst den Therapierfolg in sehr hohem Masse!


Erklärung der einzelnen Therapiebereiche:

Aussprache

  • Wie deutlich spricht ein Kind?
  • Bildet es Laute falsch?
  • Stellt es Laute im Wort um, lässt es Endungen weg?

Beispiele:

  • Der Laut /sch/ wird ausgelassen. Aus „Schule“ wird dann „ule“.
  • Die Laute /k/ und /g/ werden durch /t/ und /d/ ersetzt. Aus „Kanne“ wird dann „Tanne“, oder aus „Nagel“ wird „Nadel“.
  • Die Zunge rutscht beim /s/ und /z/ zwischen die Frontzähne. Umgangssprachlich „Lispeln“ genannt.

Sprachverstehen

  • Kann ein Kind alles verstehen, was ihm gesagt wird? Damit ist nicht das Hören gemeint, sondern das Verstehen der Wort- oder Satzbedeutung.

Beispiele:

  • Die Mutter sagt: „Leg eine Gurke in den Einkaufswagen!“ Das Kind legt eine Tomate in den Einkaufswagen.
  • Der Vater sagt: „Halbiere den Apfel und leg eine Hälfte auf den Teller, die andere Hälfte legst du in den Kühlschrank!“ Das Kind legt den ganzen Apfel in den Kühlschrank.

Wortschatz

  • Kann ein Kind ausreichend viele Gegenstände und Handlungen benennen?
  • Benutzt es Adjektive (dick, schlau, schön, gross,…) und Präpositionen (unter, zwischen, auf, neben,…)?
  • Kann es viel erzählen?
  • Wie flexibel und detailgenau ist der -WortSCHATZ-?

Beispiel:

  • Ein Kind erzählt vom Wochenende: „Ich war mit meinem Onkel und mit meiner Tante im Zoo. Ich habe Affen, Giraffen und Nashörner gesehen. Die Giraffen sind sehr gross. Sie haben einen langen Hals. Wenn sie trinken, dann müssen sie sich weit nach unten beugen, damit sie an das Wasser kommen. Die Affen können super schnell klettern. Sie springen vom Baum zu Baum. Das war mega lustig. Die Nashörner sind ganz dick. Die haben bestimmt super Kraft.“
  • Ein anderes Kind erzählt vom Wochenende: „Ich war im Zoo und habe Tiere gesehen.“

Satzbau & Grammatik

  • Wie kann ein Kind Sätze bilden?
  • Wie lang sind die Sätze?
  • Werden Satzglieder vertauscht?
  • Werden die Wörter im Satz untereinander gebeugt und aufeinander abgestimmt?

Beispiel:

  • Ein anderes Kind sagt: „Geseht Affe, Nashorn, Giraffe. Affen klettern tun.“ 

Hören / Phonologische Bewusstheit

  • Wie gute kann ein Kind die einzelnen Laute in einem Wort herausfiltern?
  • Dabei geht es nicht um das Benennen der Buchstaben (Buchstabieren), sondern nur um das Benennen der hörbaren Laute (Lautieren).

Beispiel:

  • Kann es das Wort Schule in die einzelnen hörbaren Laute sch - u - l - e zergliedern?

 Schreiben & Lesen

  • Aussprache, Sprachverstehen, Wortschatz, Satzbau & Grammatik, Hören & Phonologische Bewusstheit sind Grundbausteine für das Erlernen der Schriftsprache, also das Schreiben und Lesen.
  • Wie hoch ist die Anzahl der Schreibfehler?
  • Was für Schreibfehler sind es?
  • Kann ein Kind flüssig lesen?
  • Lässt ein Kind beim Lesen Buchstaben aus?
  • Versteht ein Kind den Sinn des gelesenen Wortes, des Satzes oder des Textes?

Flüssigkeit des Sprechens

  • Wie schnell oder langsam spricht ein Kind?
  • Wiederholt ein Kind beim Sprechen Wortteile, spannt es beim Sprechen die Gesichtsmuskeln an, verkrampft es beim Sprechbeginn?
  • Spricht ein Kind so schnell, das Silben und Wörter miteinander verschmolzen werden, sodass ein Zuhörer den Sinn des Gesagten nicht mehr versteht?

Stimmklang

  • Stimmstörungen bei Kindern zeigen sich meistens in einer sehr kratzigen Stimme. Oft sind Kinder betroffen, die sehr laut sind und viel schreien.

Mundmotorik - Kauen – Schlucken

  • Wie gut kann ein Kind kauen und schlucken?
  • Dabei geht hauptsächlich um die Beurteilung der Muskelkraft und der Zungenlage.
  • Kann ein Kind kräftig kauen und schlucken oder läuft Speichel aus dem Mund?
  • Liegt die Zunge während des Schluckens hinter den Zähnen oder ist die Zunge beim Schlucken sichtbar oder drückt sie mit grosser Kraft gegen die Zähne?

Verfasser: Daniel Tobias Gerberding, Logopäde Schulhäuser Waldegg und Horgenberg